Forderungen

  1. Clubkultur als Kulturgut anerkennen und dauerhaft fördern. Räume für Clubs und Kulturelles Nachtleben erhalten und Verdrängung schützen.
  2. Bedingungen schaffen, die den Zugang aller Menschen zu Rave-, Club und Musikkultur ermöglichen.
  3. Sichere, vielfältige und diskriminierungsfreie Kultur- und Ausgehräume durch Awareness, Prävention und Drug-Checking stärken.
  4. Barrierefreiheit auch in kleineren Kultur- und Veranstaltungsorten finanziell fördern und konsequent ausbauen.
  5. Selbstorganisierte, nicht kommerzielle Raves als festen Bestandteil der Musikkultur anerkennen.
  6. Städtische Förderung von Pacht- und Mietkosten für Kulturorte und Kulturgastronomie ermöglichen.
  7. Geeignete öffentliche Flächen für selbstorganisierte Kulturveranstaltungen ausweisen.
  8. Lärmschutzregelungen so weiterentwickeln, dass kulturelle Nutzungen besser berücksichtigt und Nutzungskonflikte reduziert werden.
  9. Sichere Nachtmobilität durch einen besseren öffentlichen Nahverkehr in den Nachtstunden ausbauen.
  10. Die Club- und Kulturszene an städtischen Planungsprozessen beteiligen und die Interessen der Szene in der Stadtentwicklung berücksichtigen.
  11. Mehr öffentliche Barrierefreie Toiletten schaffen.
  12. Künstlerinnen sowie kleinere Veranstaltungsorte finanziell unterstützen, unter anderem durch Zuschüsse zu GEMA-Kosten, Pacht/Miete, Gagen für Künstlerinnen etc.
  13. Das Tanzverbot an stillen Feiertagen aufheben und die Möglichkeit schaffen, dass Clubs und Veranstaltungsorte an diesen Tagen öffnen können.
  14. Die gesetzlichen Regelungen zur Nachtruhe unter Berücksichtigung kultureller Bedürfnisse überprüfen und anpassen (z.b. in den Sommermonaten erst ab 24 Uhr).