Forderungen
- Clubkultur als Kulturgut anerkennen und dauerhaft fördern. Räume für Clubs und Kulturelles Nachtleben erhalten und Verdrängung schützen.
- Bedingungen schaffen, die den Zugang aller Menschen zu Rave-, Club und Musikkultur ermöglichen.
- Sichere, vielfältige und diskriminierungsfreie Kultur- und Ausgehräume durch Awareness, Prävention und Drug-Checking stärken.
- Barrierefreiheit auch in kleineren Kultur- und Veranstaltungsorten finanziell fördern und konsequent ausbauen.
- Selbstorganisierte, nicht kommerzielle Raves als festen Bestandteil der Musikkultur anerkennen.
- Städtische Förderung von Pacht- und Mietkosten für Kulturorte und Kulturgastronomie ermöglichen.
- Geeignete öffentliche Flächen für selbstorganisierte Kulturveranstaltungen ausweisen.
- Lärmschutzregelungen so weiterentwickeln, dass kulturelle Nutzungen besser berücksichtigt und Nutzungskonflikte reduziert werden.
- Sichere Nachtmobilität durch einen besseren öffentlichen Nahverkehr in den Nachtstunden ausbauen.
- Die Club- und Kulturszene an städtischen Planungsprozessen beteiligen und die Interessen der Szene in der Stadtentwicklung berücksichtigen.
- Mehr öffentliche Barrierefreie Toiletten schaffen.
- Künstlerinnen sowie kleinere Veranstaltungsorte finanziell unterstützen, unter anderem durch Zuschüsse zu GEMA-Kosten, Pacht/Miete, Gagen für Künstlerinnen etc.
- Das Tanzverbot an stillen Feiertagen aufheben und die Möglichkeit schaffen, dass Clubs und Veranstaltungsorte an diesen Tagen öffnen können.
- Die gesetzlichen Regelungen zur Nachtruhe unter Berücksichtigung kultureller Bedürfnisse überprüfen und anpassen (z.b. in den Sommermonaten erst ab 24 Uhr).




























